Südafrika
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Auf in die Wildniss…

Auf dem Weg zum Krüger Nationalpark machten wir zunächst Halt in der Nähe des Blyde River Canyon und schauten uns dort God’s Window und die drei Rondavels an. Der Canyon ist der dritt größte der Welt und es war sehr beeindruckend dort zu stehen und hinab in die Tiefe zu schauen. Zumal wir kurz vor Sonnenuntergang dort waren und dementsprechend tolle Lichtverhältnisse hatten. Ein bisschen mulmig war mir ja schon bei dem obligatorischen Foto vorm Abgrund – aber so ein Fotos muss eben sein 🙂

Unsere Unterkunft waren kleine Chalets in Blydepoort. Vom Bett aus, hatte man einen tollen Ausblick über den Canyon.

Der folgende Tag startete mit einer kurzen Wanderung durch den Canyon. Erst danach gab es Frühstück und wir fuhren endlich Richtung Krüger Nationalpark. Bereits auf der Fahrt zu unserer Lodge sahen wir die erste Giraffe und die ersten Mitreisenden verfielen in einen ersten Fotorausch 🙂

Nach Reiseverlauf sollten wir auch einen Kindergarten besuchen, dieser hatte jedoch bereits geschlossen. Daher hielten wir spontan bei einer Schule und unser Scout fragte nach, ob wir diese besuchen dürften.
Wir durften.. Und als erstes wurden wir von sämtlichen Lehrern/Betreuern fotografiert. Jeder der ein Smartphone besaß zückte dieses, um den Besuch der “Weißen” zu dokumentieren! Die Konder hatten wohl noch nie so viele “Weiße” auf einmal gesehen. Wie sich herausstellte war es eine Schule für Behinderte Kinder. Der erste Anblick war schockierend. So unwohl habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Die Rektorin erklärte, dass diese Kinder oft verwahrlosen und dort einen Platz bekommen um tagsüber versorgt zu sein. Da die Rektorin Geburtstag hatte, stimmten wir ein Happy Birthday an und danach sangen die Kinder auf Soto ( eine der weiteren sieben Landessprachen, neben Zulu, englisch und Afrikaans). Ein absoluter Gänsehaut-Moment. Trotz nicht optimaler Lebensbedingungen war auch dort wieder diese enorme Lebensfreude zu spüren. Hier sollte sich manch einer bei uns einfach mal ein Beispiel dran nehmen, statt immer nur zu jammern.

Übernachtet haben wir in einer sehr einfachen, aber gemütlichen Lodge. Das erste mal unterm Moskitonetz schlafen, na das kann ja was werden 🙂

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