Malaysia
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Von wo hat man die beste Aussicht auf die Skyline von Kuala Lumpur?

Was ist Eure erste Assoziation wenn ihr an Kuala Lumpur denkt?

Für mich sind das die Petronas Towers, die als Wahrzeichen der Stadt imposant die Skyline prägen. Generell mag ich es meine Reisedestinationen auch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Besonders mag ich dabei die Perspektive von oben, so dass  ich mich auch in Kuala Lumpur, kurz KL, wieder auf die Suche nach dem besten Ausblick über die Stadt gemacht habe.

Petronas Towwers

Blaue Stunde an den Petronas Towwers

Mein Airbnb Apartment

In Kuala Lumpur musste ich mich zwischen Interaktion mit anderen Mitreisenden, sprich Hostel, und Ausblick aka Airbnb Apartment entscheiden. Und da hat bei einem Preis von EUR 35.-/Nacht  definitiv die Aussicht inkl. schönem Apartment nur für mich allein gewonnen.

Ich hatte mich für drei Nächte in ein Studio in den Regalia Apartmenthäusern eingemietet. Schaut man bei Airbnb vorbei, findet man in dem Apartmentkomplex ganz viele Angebote zu unterschiedlichen Preisen. Eins haben alle gemeinsam: Sie werben mit der einmaligen Aussicht vom Pooldeck.

Natürlich zieht es auch mich als erstes mit Kamera und Stativ zum Pool und was soll ich sagen: Das ist der HAMMER!

 

Da es bereits später Nachmittag ist, setze ich mich in die angrenzende Bar und warte bei einem leckeren Cocktail auf den Sonnenuntergang. Es ist immer wieder so spannend zu sehen, wie es langsam Abend wird, der Himmel sich verändert und die Lichter der Stadt beginnen zu leuchten. Bereits jetzt steht fest, dass sich der Aufenthalt hier in jedem Fall gelohnt hat!

Cocktail mit Aussicht

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Menara Tower (KL Tower)

Nachdem ich mich am Vormittag durch Kuala Lumpur habe treiben lassen, lande ich gegen Mittag am Eingang des KL Forest Eco Parks (ehemals Bukit Nanas Forest Reserve). Es ist das älteste Naturschutzgebiet Malaysias und liegt mitten im Herzen KLs.

Die neuste Attraktion ist der Canopy Walk, den mir der nette Mitarbeiter am Eingang stolz empfiehlt. Eintritt muss ich komischer Weise nicht zahlen. Ich freue mich darüber und frage nicht weiter nach. Der Canopy Walk ist tatsächlich nett und das viele Grün ist eine schöne Abwechslung zum urbanen, wuseligen Kuala Lumpur. Am Ende des Canopy Walks angekommen, ist der Menara Tower, oder KL Tower, nicht zu übersehen. Er ist der höchste Fernsehturm Malaysias und der siebthöchste der ganzen Welt.

Der 421 m hohe Turm bietet eine 360° Rundumsicht über die Stadt und wurde mir als absolutes Highlight angepriesen.

Seit 1996 ist der Turm für die Öffentlichkeit zugänglich und seit 2016 gibt es auf der Aussichtsplattform ein weiteres Highlight: die Skybox. Ein Glaskubus, der einige Meter über die Brüstung ragt und mit dem Blick in die Tiefe seine Besucher fasziniert.

 

Ein Hochgeschwindigkeitsaufzug bringt mich innerhalb weniger Sekunden auf die Aussichtsplattform. Als ich ins Freie trete ist es windig und die Aussicht ist leider nicht so gut. Eigentlich hätte mir vorher klar sein müssen, dass es um die Mittagszeit eher diesig ist. Schön ist es irgendwie trotzdem, zumal es hier oben durch den Wind sehr angenehme Temperaturen hat.

Ich beobachte ein Pärchen, welches gerade ein paar Fotos in der Skybox macht. Die Frau kreischt und klammert sich an ihrem Freund. Der Mann amüsiert sich prächtig über die Höhenangst seiner Freundin und auch ich muss irgendwie schmunzeln. Als ich dann selbst in der Skybox stehe, ist mir auch etwas mulmig. Auf Glas zu stehen und 230 m in die Tiefe zu schauen ist schon ein komisches Gefühl. Aber was tut man nicht alles für ein Selfie 😉

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.00 – 22.00 Uhr, Sa. – So. und an Feiertagen 9.30 – 22.00 Uhr

Eintrittspreis: 105 MYR ( ca. 22 EUR ) für Skybox und Observation Deck (Stand 12/2016)

Petronas Twin Towers

Für die bekannten Zwillingstürme habe ich mir bereits von daheim via Internet die Eintrittskarten gesichert. Vorab hatte ich bereits mehrfach gelesen , dass es eher schwierig ist spontan noch Tickets zu erhalten.

Um 15.30 Uhr stehe ich am Besuchereingang. Jede Einlassgruppe besteht aus ca. 20 Personen und jeder Teilnehmer erhält vor der Führung ein farbiges Schlüsselband. Fertig eingecheckt folgt eine kurze Einführung bevor es dann per Auszug 172 m hinauf zur Skybridge geht. Die Brücke wurde u.a aus Sicherheitsgründen gebaut, so dass im Evakuierungsfall auch der zweite Turm als Fluchtweg genutzt werden kann. Damit die 58 m lange Skybridge durch die leichten Schwingungen der Türme nicht beschädigt wird, wurde sie auf Kugellagern angebracht. Zudem ist sie die weltweit erste Verbindung zweier Gebäude in solch einer Höhe. Die Brücke ist übrigens erst Seit dem Jahr 2000 für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Skybridge verbindet die beiden Türme miteinander

Jede Besuchergruppe hat ca. 10 Minuten Zeit um die Aussicht von der Skybridge zu genießen und Fotos zu machen. Dann wird die Farbe des Schlüsselbandes aufgerufen und es geht mit dem Aufzug weiter in die Spitze des Turms. Die Türme haben eine Höhe von 427 Metern und galten von 1998 bis 2004 als das höchste Gebäude der Welt. Allerdings war dieser Rekord sehr umstritten, da die Höhe inkl. der beiden Turmspitzen gemessen wurde, denn die Spitzen allein haben schon eine Länge von ca. 74 Metern und die oberste Etage wiederum liegt „nur“ auf 375 Metern.

 

Ganz oben haben wir dann 20 Minuten Zeit uns die Ausstellung anzuschauen und die gigantische Aussicht zu bewundern. Auch wenn man die Aussicht „nur“ durch die Fenster genießen kann, bin ich absolut überwältigt.

Draußen zieht ein Gewitter auf und die Aussicht auf die Wolken und die Turmspitze des zweiten Turms ist super faszinierend.

Öffnungszeiten: Di. – So. 9.00 – 21.00 Uhr, Freitags 13.00 – 14.30 Uhr geschlossen

Eintrittspreis: 85 MYR ( ca. 18 EUR ) für Skybridge und Turmspitze (Stand 12/2016)

Tipp: Am Abend findet hinter dem angeschlossenen Einkaufszentrum Suria KLCC eine Wasser-Lightshow statt. Auf dem Lake of Symphony „tanzen“ beleuchtete Wasserfontainen zu passender Musik. Einfach im Einkauszentrum etwas zu Essen kaufen, sich auf die Stufen am Symphony Lake setzen und die Lightshow anschauen.

 

Tja, und wo gibt es nun die beste Aussicht auf die Skyline von Kuala Lumpur?

Die Petronas Twin Towers haben mich schon sehr beeindruckt. Aber eher die beiden Türme an sich. Am meisten begeistert hat mich tatsächlich die Aussicht meines Airbnb Apartments. Mit der Keycard hatte ich zu jeder Zeit Zugang zum Pooldeck oder der angrenzenden Bar.

Das war schon ziemlich genial und definitiv eines meiner Highlights während der gesamten Rundreise!

 

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2 Kommentare

  1. Falls ich mal nach KUL reisen sollte, werde ich mich bei DER Aussicht wohl auch in den Regalia Apartments einquartieren!

    Ansonsten: Tolle Fotos!

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