Bergisches Land, Heimat, Wandern
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Bergisches Land – Wandern rund um die Große Dhünntalsperre

Ich habe es schon wieder getan: ich war Wandern. Dieses Mal ging es im Schnee ca. 10 km rund um die Große Dhünntalsperre.

Noch vor ein paar Jahren hätte man mich dazu zwingen müssen, bzw. hätte ich mir eine Ausrede einfallen lassen, um nicht stundenlang durch die Natur marschieren zu müssen. Bereits auf den letzten Reisen habe ich aber gemerkt, dass es mir unheimlichen Spaß macht die Natur auf diesem Wege zu erleben und mich gleichzeitig körperlich zu betätigen. Die bevorstehende Norwegenreise war dann die letzte fehlende Motivation auch mal die heimischen Gefilde per Pedes zu erkunden. 

Anfangs ist der Wanderweg kaum zu erkennen

Gestartet bin ich vom Wanderparkplatz in Odenthal-Eichholz. Bereits die Anfahrt lässt meine Vorfreude ins unermessliche steigen, denn je näher ich meinem Ziel komme, desto mehr Schnee bedeckt die Landschaft. Das Wetter ist leider eher grau in grau aber zumindest regnet es nicht.

Es ist früh und der Wanderparkplatz noch ziemlich leer. Zunächst laufe ich in die falsche Richtung, denn durch den Schnee, ist der Beginn des Wanderweges nicht gut zu erkennen. Wiedereinmal bin ich froh, die App Komoot zu nutzen, denn als der Weg in den Wald hinein führt, ist vom Wanderweg durch den Schnee so gar nichts zu erkennen. Lediglich die Fußabdrücke eines anderen Wanderers helfen mir zusätzlich ein wenig bei der Orientierung.

Winter im Bergischen Land

Mit Schnee bedeckte Tannen

Nachdem das Waldstück geschafft ist, geht es weiter über verschneite Felder und  Feldwege. Ich bin echt kein Schneefan, aber diese Kulisse hat tatsächlich etwas sehr Schönes. Es ist lange her, dass ich so viel Schnee aufeinmal gesehen habe.

Winter im Bergischen Land

Kurze Zeit später geht es erneut  in den Wald hinein und damit ins absolute Winterworderland. Ich liebe diese verschneiten,  schmalen aneinander gereihten Bäume und ich kann mich gar nicht satt sehen. Dazu der verschneite Waldweg und diese herrliche Ruhe. Wunderbar!

Winterwonderland

Es geht hinab ins Tal…

Der Weg führt langsam ins Tal hinab, wo leider auch der Schnee verschwindet und die Umgebung eher trist wirkt. Dieser Streckenabschnitt gefällt mir nicht so sehr, da durch den getauten Schnee die Wege doch sehr matschig sind.

An der Talsole angekommen, ist es nur logisch, dass es nun wieder bergauf geht. Und das nicht zu knapp. Ich komme ganz schön aus der Puste, bin aber auch froh über die kleine Anstrengung. So weiß ich im nachhinein auch was ich getan habe 🙂 Oben angekommen habe ich einen schönen Blick auf die Dhünntalsperre und die umliegenden, mit Schnee bedeckten, Felder. Es ist wirklich wahnsinn, dass trotz des geringen Höhenunterschiedes hier wieder eine Menge Schnee liegt.

Ausblick auf die Große Dhünntalsperre

Ein Schild weist den Weg zur Talsperre. Dort angekommen werde ich von jemandem ganz Besonderem begrüßt – Herrn Schneemann 🙂 Was für eine tolle Idee Herrn Schneemann auf der Bank an der Staumauer zu platzieren. Mich und die anderen Wanderer freut es sehr !

Herr Schneemann ist zum Knutschen

Die Mischung aus dem blauen Wasser, dem grauen Himmel und dem weißen Schnee erzeugen eine ganz eigene winterliche Stimmung. Mir gefällt es hier  und ich werde bestimmt im Frühjahr noch einmal wieder kommen. Ich bin gespannt, wie es dann hier aussieht.

Blick auf die Dhünntalsperre

Das letzte Wegstück führt noch einmal durch den Wald und hat es mit ein paar knackigen Steigungen echt in sich. Vielleicht ist es auch einfach der Schnee, der das Ganze so anstrengend macht.  Aber egal, die Anstiege sind ein gutes Training für die Fjorde in Norwegen. Also durchhalten und mit kleinen Schritten dem „Gipfel“ entgegen. Chacka!

Oben angekommen,  geht es über einen kleinen Feldweg zurück zum Wanderparkplatz.

Die Wanderung war für mich etwas anspruchsvoller, als meine Silvesterwanderung in Altenberg. Heute waren ein paar Höhenmeter mehr zu bezwingen und der Schnee erforderte eine höhere Konzentration und Trittsicherheit. Bis auf das erste Teilstück führt die Wanderung meist über befestigte Waldwege, so dass die Strecke für jeden mit ein bisschen Kondition machbar sein sollte.

Meine Route ist bei Komoot unter Rundwanderung zur Dhünntalsperre – von Odenthal (Wanderparkplatz Eichholz) verfügbar.

 

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