Alle Artikel in: Reisevorbereitung

YvisAbenteuer

Heute in 4 Monaten ist Heilig Abend und ich werde bereits die ersten beiden Wochen meines Abenteuers hinter mir haben: 3 Wochen durch Thailand reisen. Alleine – ohne Gruppe und ohne fremdbestimmte Route.

Bei der Urlaubsplanung für die zweite Jahreshälfte überlegte ich mir, dass ich die Weihnachtstage einfach mal nicht in Deutschland verbringen wollte. Allerdings musste es ein Reiseziel sein, dass in mein Budget passt. Und warm sollte es sein. Und eine nicht unbedingt weihnachtliche Umgebung bieten. Und viele Erlebnisse und auch Erholung bieten können. Und… mir wurde schnell klar, dass nur ein Ziel in Südostasien in Frage kam.

Aber wohin genau? Singapur, Bali, Bangkok, Kuala Lumpur, Myanmar … es gibt so viele Orte, die ich gern einmal bereisen möchte. Die Auswahl fiel mir echt nicht leicht. Da es meine absolut erste Fernreise allein sein würde, entschied ich mich für das Einsteigerland schlecht hin:  Thailand.

Nachdem ich das Go für den Urlaub von den Kollegen hatte, schaute ich täglich in diversen Flugbörsen nach günstigen Flugangeboten. Buchen oder doch noch auf einen günstigeren Flug warten, jeden Tag die gleiche Frage. Ich habe da mit der Zeit echt einen gewissen Ehrgeiz entwickelt. Und irgendwann war das perfekte Angebot da. Herzklopfen – Zögern. Plötzlich überkamen mich Zweifel. Ist das wirklich das Richtige? Doch dann erinnerte ich mich wieder daran, dass Mut meistens belohnt wird und buchte die Flüge.
Mitte Dezember geht es also los! Via Hong Kong nach Bangkok. Auf dem Rückflug habe ich sogar noch einen 16 Stündigen Aufenthalt in Hong Kong. Absolut genial! Ich werde warscheinlich hunde müde wieder daheim ankommen, aber diese Gelegenheit konnte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Jetzt musste ich mich für eine Route entscheiden…oh man, wie oft habe ich gedacht, ja, dass passt und dann sämtliche Ideen doch noch einmal umgeschmissen.
Letztendlich habe ich dann einfach geschaut, was mich interessiert und mich dann für folgende Route entschieden:

Bangkok, Chiang Mai, Phuket, Inselhopping in der Adamanensee, Krabi und zurück nach Bangkok.

Der wohl schönste Teil der Reiseplanung war die Suche nach passenden Unterkünften. Ich wollte die die Unterkünfte schon vorab buchen, da es mir einfach ein Gefühl von Sicherheit gibt. So weiss ich zumindest schon einmal, dass ich nicht in der letzten Bruchbude schlafen muss 🙂

Ich war völlig überrascht über die Vielzahl von schönen und wirklich nicht teuren Möglichkeiten in Thailand zu übernachten. Da fällt die Entscheidung echt nicht leicht.

Während der Reise wird es eine weitere Premiere für mich geben: Übernachten im Hostel. Um Abends auch einmal Anschluss zu haben, habe ich zwischendurch immer mal ein paar Nächte im Hostel eingeplant. Hier habe ich allerdings darauf geachtet, dass ich max. im 4-Bett Zimmer unterkomme. Für die meisten Übernachtungen habe ich mir allerdings ein Einzelzimmer gegönnt.

Da die Zimmerpreise wirklich günstig sind, ist es auch nicht schlimm, wenn ein Zimmer mal storniert werden muss, sollte ich spontan meine Reiseroute ändern wollen.

Alles andere lasse ich einfach auf mich zukommen. Es wird definitiv eins meiner größten Reise-Abenteuer werden und ich freu mich jetzt schon mega auf diese Zeit!

Alles rund um meine Reise nach Thailand poste ich unter #YvisAbenteuer

Die optimale Packliste?!

Viele werden jetzt denken: Ach, noch eine weitere, ultimative Packliste? Nein! Keine Sorge!

Für Reiseneulinge sind die vielen Packlistenbeiträge wirklich super, denn sie geben meist immer gute Hinweise was man wo braucht. Aber ich bin nunmal keine Reiseneuling, daher hier und heute keine weitere Packliste.

Damals, vor meiner Reise nach Südafrika, habe ich im Internet auch nach der ultimative Packliste gesucht. Gefunden habe ich viele, doch die ultimative war definitiv nicht dabei. Ich habe mir daher aus dem Gefundenen, das Optimale für mich heraus gesucht. Denke so machen es die meisten, wenn sie das erste mal allein in ein fernes Land reisen. Und genau dafür sind diese Packlisten ja schließlich auch da.

Nun habe ich mittlerweile schon einige Reisen hinter mir und in Nepal ist mir erstmalig aufgefallen, dass ich doch immer wieder die selben Dinge / Klamotten dabei habe. Selbst der Koffer wird immer wieder gleich gepackt, denn Unordnung kann ich dort überhaupt nicht leiden. Es kommt also oft vor, dass ich den Koffer mehrmals auf einer Reise  neu packe, damit wieder Ordnung herrscht.

Während der Namibia Reise werde ich mich erstmals in Sachen Gepäck beschränken müssen. Mein Gepäck darf die Maße 80 x 42 x 32 cm nicht überschreiten. Gut, das ist nicht wirklich klein, aber weniger als mein übliches Gepäck 🙂 Und daher heißt das Motto für Namibia: Einschränken!

Bisher war ich immer mit einem recht großen Reisetaschentrolly unterwegs und habe dadurch auch immer wieder Dinge mitgeschleppt, die ich dann doch nicht benötigt habe. Es war ja schließlich noch genügend Platz da. Also rein damit und mitgenommen.

Beim Packen für Namibia will ich es anders machen. Tatsächlich mal nicht für jeden Tag ein Shirt einpacken, auf den Rock oder die zusätzliche Shorts verzichten. Stattdessen schauen, was man gut miteinander kombinieren kann. Statt fünf ungetragene T-Shirts wieder mit heim bringen, unterwegs einfach mal die Klamotten waschen lassen. Dies war bisher auch immer sehr unproblematisch.
Das gleiche habe ich mir für Hygieneartikel vorgenommen. Gerade als Frau schleppe ich da doch immer mehr mit, als ich überhaupt brauche. Wenn ich in Namibia Abends vor meinem Zelt den Sonnenuntergang anschaue, brauche ich weder geglättete Haare noch ein umwerfendes Augenmake-up …  (Was ich definitiv nicht missen möchte, ist ein kühles Bier zum Sonnenuntergang – das nur mal so am Rande :-D)

In Namibia möchte ich die Natur hautnah zu erleben. Und wie schon in Nepal werden dann Äußerlichkeiten zweitranging sein.  Die minimalistische Ausstattung an Hygieneartikeln wird mir also genügen.

Wie immer werde ich etwa eine Woche vor Abflug alles raus legen, was ich gerne mitnehmen möchte. Bis zum Abflug tausche ich dann noch Dinge aus oder lege sie zurück in den Schrank. So hatte ich auch bisher immer das Gefühl bei Abreise einen perfekt gepackten Koffer zu haben. Und genau so werde ich es auch wieder für Namibia machen, eben nur mit Minimalausstattung.

Inwieweit das dann auch klappt oder ob ich daran verzweifle lass ich euch natürlich wissen 😀

Bald geht´s los…

Heute in drei Wochen habe ich meinen letzten Arbeitstag – Endlich! 🙂

Kurz vor einer Reise ist immer noch viel zu erledigen. Und vor Nepal ist mir eins besonders wichtig: Schauen, dass gesundheitlich alles ok ist und meine Reiseapotheke gut ausgestattet ist.
Schließlich soll die medizinische Versorgung in Nepal nun ja, sagen wir mal verbesserungswürdig sein. Dies ist sogar explizit im Reiseführer so erwähnt. Also habe ich nochmal einen Kontrolltermin beim Zahnarzt vereinbart, werde diese Woche die letzte Injektion der Tollwutimpfung bekommen und schaue fleißig nach Angeboten in Onlineapotheken. Ebenfalls hat mir meine herzallerliebste Physiotherapeutin noch ein paar Tipps für unterwegs gegeben inkl. ein paar Sportsalben Pröbchen. Ich dürfte also bestens versorgt sein 😀 Weiterlesen

Die Sache mit dem Pieks…

… ist jedesmal ein kleiner Kampf.

Man sollte meinen, die Krankenkasse sei daran interessiert, dass ich gesund bleibe – und das natürlich auch im Urlaub. Stattdessen muß ich jedesmal um die Kostenübernahme meiner Reiseimpfungen kämpfen. “Ja, dann wechsel doch die Krankenkasse” Klar, könnte ich, möchte ich aber nicht. Schließlich bin ich dort seit meiner Geburt versichert und bin auch sonst sehr zufrieden.

Für Nepal brauche ich jetzt aktuell noch zwei Impfungen – Japanische Enzephalitis und Tollwut. Wobei zweitere nur empfohlen wird und kein Muß ist. Also folgte auch in diesem Jahr mein obligatorischer Anruf bei der Krankenkasse.

“Eigentlich übernehmen wir diese Kosten nicht.”
“Andere Krankenkassen übernehmen Reiseimpfungen, schade, dass dies bei Ihnen nicht möglich ist”
“Naja, fragen Sie mal nach den genauen Kosten und dann schauen wir mal, was wir machen können” Weiterlesen

Oh mein Gott! Bald geht es los nach Südafrika!

Nur noch 50 Tage !!!

In knapp 7 Wochen werde ich hier während meiner Mittagspause sitzen und vor Vorfreude und Nervosität platzen. Mir gehen jetzt schon so viele Dinge durch den Kopf, die ich noch nachschauen, aufschreiben und erledigen muss. Notiz an mich: Eine Liste muss her, damit ich auch ja nichts vergesse!

Ich kann es mir immer noch nicht richtig vorstellen, dass ich bald dort sein werde. Irgendwie ist das alles noch unbegreiflich. Ich fahre nach Südafrika? Nee, ich doch nicht … ach so doch – schließlich habe ich ja selbst gebucht 🙂

Selbst die Outdoorausrüstung ist dank meiner lieben Kollegen nun fast komplett. Ein Tropenhut, ein Fernglas, und sogar ein Moskitonetz nur für den Kopf haben Sie mir geschenkt. Eigentlich wollte ich ein Foto mit dem Ding machen, aber das sieht echt zu peinlich aus 😉
Ansonsten erwische ich mich aktuell oft dabei, wie ich gedanklich schon meinen Koffer packe. Was nehm ich bloß mit, was ist leicht und trocknet schnell? Meist passiert das im Stau , morgens beim Zähneputzen oder beim Sport … schon witzig irgendwie.

Ich hab mir überlegt, dass ich mir demnächst mal einen Südafrika-Tag mache. D.h. die Geschenkgutscheine im Outdoorladen verprasse, sämtliche noch fehlende Infos zusammensuche, Bilder gucke und einfach meine Vorfreude genieße.

Glaube ich hatte bereits erwähnt, dass ich mich riiiieeeeesig freue, oder ?! ;-))

Was ist los in Lissabon ?

Es sind nur noch ein paar Wochen bis es auf nach Lissabon geht. Daher hab ich den gestrigen Feiertag genutzt, um mal zu sehen, was denn so los ist in Lissabon und was ich mir anschauen möchte.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hab ich ein schönes Video gefunden:

Aber das ist natürlich nicht alles. Auf der Liste stehen u.a. noch das Hieronymuskloster, die Ruine der Igreja do Carmo, den Parque Eduardo VII, die Ingreja e Mosteiro de Sao Vincente de Fora und natürlich das Hard Rock Café. Ich muß mir auch hier wieder einen Pin als Andenken kaufen 🙂 Schöne wäre auch noch eine Schiffsfahrt mit Blick auf Lissabon. Aber mal abwarten…da wir bestimmt wie immer viel zu Fuß erkunden, werden wir dadurch schon allein sehr viel zu sehen bekommen.

Wie bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt, wohnen wir in Estoril und nicht direkt in Lissabon. Und so freue ich mich zusätzlich auf ein paar erholsame Tage am Strand. Einfach nur faul in der Sonne liegen und lesen. Bei aktuell sonnigen 21°C wird das hoffentlich möglich sein!

Ich werde also weiterhin meinen Teller aufessen, in der Hoffnung, dass es noch etwas wärmer in Portugal wird und ich auch in Zukunft wieder sagen kann: Wenn Engelchen reisen …

(… dann scheint überall die Sonne – falls jemand diesen Spruch nicht kennt)

Bunte Pillen – Malariaprophylaxe

Bild

… meine Damen und Herren, heute präsentieren wir: Malarone – die Malariaprophylaxe.

Wirkliche Einigkeit besteht ja nicht, ob man die Malariatabletten benötigt oder nicht, bzw. ob man sie einnehmen muss oder nur als Stand-by Medikament dabei haben soll.
Da ich aber zu den Schissern gehöre, habe ich für mich entschieden, die Tabletten für den Aufenthalt im Malariagebiet einzunehmen. Gefährdet sind die Gebiete im Norden rund um den Krüger Nationalpark. Heißt, ich werde die Tabletten zwei Tage vor Einreise in dieses Gebiet und noch sieben Tage danach einnehmen. So bekomm’ ich nicht gleich bei jedem Mückenstich Panik an Malaria zu erkranken.

Ab heute werde ich dann drei Tage lang testen, ob ich Malarone vertrage. Schließlich will ich mir nicht den Urlaub durch auftretende Nebenwirkungen vermiesen – die sind laut Beipackzettel nämlich nicht ohne. Hoffe aber mal es liest sich schlimmer als es ist. Drückt mal die Daumen 🙂

Nachtrag: Ich habe die Tabletten nicht genommen, da ich daheim Bacuhschmerzen von Malarone bekommen habe. Ich habe stattdessen immer darauf geachtet, dass ich mit Mückenschutz eingecremt war und Abends lange Klamotten getragen.

Betthupferl, die Cholera Impfung

Heute werd ich mir ein besonderes Betthupferl “gönnen”, um hoffentlich während der Reise von Montezumas Rache verschont zu bleiben.

Die Cholera Impfung schützt nämlich auch vor vielen Arten von Montezumas Rache. Die Impfung macht also Sinn, denn ich suche lieber die Big 5 als das nächste Klo 😉

Drückt mir mal die Daumen, dass nur Magengeräusche als Nebenwirkung auftreten .. Die anderen sind nicht so nett 🙂 Aber auch nicht wirklich gefährlich, nur unangenehm.. jetzt bitte keine Angst, ich werde nicht detailliert berichten, wie es war 🙂  – Gute Nacht!