Südafrika
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Südafrika – Halbzeit der Rundreise

Nach 2.500 km durch das nördliche Südafrika fliegen wir weiter  nach Durban.

Von der Wildnis ging es weiter nach Durban. Zunächst einmal fuhren wir hier mit dem Skycar auf das dortige Stadion und genossen einen tollen Ausblick über Durban. Die extra für die Fussball-WM gebauten Stadien nennen die Südafrikaner übrigens nur noch “Weiße Elefanten”, da sie kaum noch genutzt werden und eine Menge an Unterhalt kosten.
In Zentrum von Durban geht es sehr geschäftig zu. Kleine Läden reihen sich hier aneinander, davor fliegende Händler und zusätzlich sind wahnsinnig viele Menschen unterwegs.
Nachdem es in der Wildnis doch sehr ruhig und verlassen war, empfand ich die Ankunft in Durban doch wie einen Kulturschock. Richtig wohl fühlte ich mich hier nicht. Zumal die Kriminalitätsrate sehr hoch ist und man doch etwas mehr auf sich und seine Wertsachen acht geben muss.
In die Bank, in der ich Geld gezogen habe, kam man nur durch eine Schleuse, die zusätzlich noch von einem Sicherheitsmann bewacht wurde.
Unser Hotel lag zum Glück außerhalb des Zentrums und ich freute mich nach den Tagen in der Wildnis, doch sehr über den vorhandenen Komfort 🙂

Von Durban fuhren wir dann weiter in die Drakensberge. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp bei den Howickfalls. Ein schönes Fotomotiv, aber auch sehr von Touristen überlaufen.
Ich war super gespannt, ob die Drakensberge in der Realität wirklich so beeindruckend aussahen, wie auf den Bildern, die ich mir zuvor im Internet angesehen hatte.
Und ich wurde nicht enttäuscht! Bereits unsere Unterkunft lag mitten in den Bergen, ohne jegliche Zivilisation um uns herum. Als wir abends vom Essen zurück fuhren, war es stockfinster, lediglich die Laternen der Hotelanlage sah man von weitem leuchten. Einen Sternenhimmel wie hier, habe ich zuvor noch nie gesehen – grandios!

Gestern schauten wir uns die Felsmalereien in den Drakensbergen an und anschließend brachen wir zu einer Wanderung im Royal Natal Nationalpark auf. Und diesmal war es auch wirklich eine Wanderung. Denn die zuvor als Wanderung deklarierten Aktivitäten waren eher Spaziergänge 🙂
Der Ausblick war einfach überwältigend. Aufgrund des guten Wetters konnten wir auch das Amphitheater, mit seiner Breite von 4,5km und einer Höhe von 900m, in voller Pracht sehen.
Auch wenn der gestrige Tag sehr anstrengend war, so zählt er definitiv zu einem meiner Highlights hier in Südafrika.

Nach den ersten beeindruckenden und erlebnisreichen 2.500 km freue ich mich jetzt auf das, was mich an der Ost- und Südküste erwartet.

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