Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glücksmomente

Bergisches Land – Wanderung im Traumwald rund um Altenberg

Es ist Silvester und bombastisches Winterwetter. Warum also nicht das alte Jahr mit einer Wanderung abschließen? Meine Heimat, das Bergische Land bietet sich dazu doch förmlich an.

Nachdem ich alle Einkäufe für den Abend erledigt habe, schnüre ich meine Wanderschuhe und mache mich auf den Weg nach Altenberg. Zuvor hatte ich mir über die App Komoot die Wanderung “Durch den Traumwald” mit einer Länge von knapp 8 km herausgesucht. Weiterlesen

Start Womansrun mit Skyline Köln

Der Women´s Run in Köln

Laufen statt shoppen – so lautete zumindest mein Plan am vergangenen Samstag beim Women´s Run in Köln.

Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr wegen Unwettern abgesagt werden musste, bescherte uns Petrus in diesem Jahr traumhaftes Wetter. Für mich persönlich hätte es zwar gerne nicht ganz so warm sein müssen, aber ich will mich nicht beschweren. Alles ist schließlich besser als Regen 🙂

Der Women´s Run ist eine Laufserie ausschließlich für Frauen, die an sechs Standorten in Deutschland stattfindet. Bei der Veranstaltung geht es nicht um Bestzeiten sondern vorrangig um Spaß  mit der Schwester, der besten Freundin oder den Arbeitskolleginnen. Um so vielen Frauen wie möglich die Gelegenheit zum Mitmachen zu bieten, gibt es eine 5 km und eine 8 km Strecke, welche jeweils laufend oder walkend absolviert werden kann. So ist Spaß für jeden garantiert. Weiterlesen

Von Mut, Glück und dem allein reisen

“Du bist so mutig!”

Ein Satz, den ich die vergangenen Tage immer wieder gehört habe, über den ich mir aber nie Gedanken gemacht habe.  Was  bedeutet Mut denn überhaupt?

Der Duden bezeichnet  Mut als die Fähigkeit in einer riskanten Situation seine Angst überwinden zu können oder auch die Bereitschaft angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält.

Für mich heißt Mut aktuell eher Unabhängigkeit. Ich möchte Reisen, Weiterlesen

Es sind die kleinen Momente…

… die manchmal ganz groß sind.

Seit eh und je ist es auch der Ausblick auf den Rhein und den Dom, der mir immer wieder kleine Glücksmomente beschert. Es erinnert mich daran, dass ich hier zu Hause bin und mich wohl fühle. Hier sind die Menschen, die mir wichtig sind und hierhin komm ich immer wieder gern zurück. Das ist fast so wie mit dem Meer – man kann mich am Rheinufer absetzen und ich kann stundenlang den Ausblick genießen ohne mich zu langweilen.

So auch Sonntag Nacht. Eine der ersten lauen Sommernächte. Die Straßen sind leer, die Luft hat sich angenehm abgekühlt und ich genieße bei offenem Fenster den Heimweg. Während ich also über die Zoobrücke Richtung Heimat fahre, singt Andreas Bourani “Auf uns”, der Dom taucht langsam am Horizont auf  und auf einmal schießt es in meinen Kopf: “Scheiße, was geht’s mir gut!” 🙂

Ich dreh die Musik laut, singe noch lauter mit und sauge dieses Glücksgefühl ganz tief in mich auf!

Und wieder einmal ist Heimat eben auch Glück 🙂

Zuhause sein ist auch Glück

… morgens um 6 Uhr, die Vögel zwitschern, der Rest der Welt scheint noch zu schlafen. Zeit tief durchzuatmen und nur den Moment zu geniessen.

Früher war ich samstags durch mein nebenberufliches Studium oft früh auf und habe es genossen durch die noch schlafende Welt zu fahren.

Heute konnt ich ebenfalls nicht mehr schlafen und habe mich einfach mit meinem Kaffee auf die Terasse gesetzt. Und da war es wieder dieses Gefühl: Ein Anflug von Glück, ganz bei sich zu sein, durchatmen zu können und die Gewissheit, dass alles sich fügen wird. Gänsehaut!

… Zuhause sein bedeutet eben auch Glück.

Einmalige Erlebnisse auf Reisen

… vom Zufall, Glück und Mut.

Manche Momente auf Reisen passieren einfach und mir wird immer erst im Nachhinein bewusst wie einmalig und besonders diese Erlebnisse für mich waren.

Da war zum Beispiel dieser Abend in Barcelona: nach einem anstrengenden Tag voller Sightseeing Highlights freute sich mein Körper sich auf eine Pause in Form von Schlaf und Erholung, bloß nicht mehr Bewegen 🙂 Aber irgendwie hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen in dieser pulsierenden Metropole – also wieder angezogen und raus vor die Türe. Unser Hotel lag in einer noch sehr ursprünglichen Gegend, so dass wir uns in eine Bar an den “Mini-Ramblas” setzten und bei einer weißen Sangria das Treiben auf der Straße beobachteten. Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir dann an einer kleinen Bar vorbei, die wirklich nicht besonders aussah, aber uns mit der guten Musik doch noch zu einem Absacker verführte. Und wie es dann manchmal so ist, stand dort eine Gruppe Spanier, mit denen wir ins Gespräch kamen. Auch wenn es nicht bei diesem einen Absacker blieb und die Kopfschmerzen schon vorprogrammiert waren, so machte die Zufallsbekanntschaft der Spanier und deren Geschichten zusammen mit der guten Musik diesen Abend zu einem ganz besonderen.

Ebenfalls blieb mir ein Abendessen in Miami in Erinnerung. Wir kamen später als erwartet im Hotel an und hatten keine Lust mehr uns selbst ein gutes Restaurant zu suchen. Daher baten wir an der Rezi um eine Restaurantempfehlung sowie ein Taxi. Der Hotelmitarbeiter grinste und sagte er kenne ein wirklich gutes Restaurant und der Transfer wäre auch mit inbegriffen. Auch wenn wir skeptisch waren und die absolute Touri-Abzocke vermuteten, waren wir zu müde um zu widersprechen und begaben uns zur vereinbarten Abholzeit vors Hotel. Es fuhren einige Autos vor, unter anderem auch ein weiße Strechlimosine. Wir witzelten noch, wer denn jetzt wohl abgeholt werden würde, als der Fahrer auf uns zukam und uns bat einzusteigen. Waas? Na dann aber auch ganz touri-like noch ein Foto machen 🙂 Ich gebe zu, wir waren schon etwas euphorisch – spekulierten aber nun um so mehr wo der Haken war. Mit Sicherheit würden wir nun weitere Gäste abholen fahren – Nein. Das Essen würde exorborbitantisch teuer werden – Nein (gut günstig war es jetzt auch nicht, aber im Rahmen). Die Rückfahrt war nicht mit inbegriffen – Doch (uns wurde sogar angeboten vor der Rückfahrt noch einen Spaziergang durch Art deco Viertel zu machen). Es gab keinen Haken -wir haben wohl einfach nur Glück gehabt!

Auch das Erlebnis in Key West hat wieder mit der Suche nach einem Absacker zu tun 🙂 Irgendwie gehört dass für mich auf einer Rundreise dazu. Den Tag bei einem leckeren Getränk nochmal Revue passieren lassen, runter kommen und entspannen. Auf jeden Fall war es noch nicht all zu spät, aber die die Hotelbar war leider bereits geschlossen. Auf dem Weg zu unserem Zimmer kamen wir mit einem Paar ins Gespräch, die sich in der Umgebung auskannten und uns einen Tipp gaben, wo wir noch etwas zu Trinken bekamen. Wir müssten allerdings durch die Hintertür rein gehen. Mir als kleiner Schisser war das nicht ganz koscher, so dass ich schon auf meinen Absacker verzichten wollte. Zum Glück gab meine Reisebegleitung aber nicht nach, so dass wir wie beschrieben über den dunklen Parkplatz zu der Tür gingen aus der Musik und Licht drang…und ihr könnt es euch bestimmt schon denken, es war toll 🙂 Es war eine ganz urige, typisch amerikanische Kneipe. Ich erinnere mich noch daran, dass überall Fernseher hingen, die Theke komplett mit alten Münzen beklebt war, in der einen Ecke die jüngere Generation Billard spielte und am Tresen die alten Herren saßen und sich ihr Schnäpschen genehmigten. Da saß ich nun mit meinem Absacker -mittendrin- und fühlte mich sau wohl 🙂

Diese Erlebnisse sind beispielhaft, aber mir zeigen sie, dass es sich manchmal lohnt mutig zu sein. Und wenn es dann der Zufall oder das Glück auch noch gut mit einem meint, ja dann gibt es so viel tolles zu entdecken und zu erleben.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Jahreswechsel und für 2014 viele tolle und einmalige Reiseerlebnisse!

Südafrika – von Highlights und dem was bleibt

Mittlerweile bin ich seit fast zwei Wochen wieder in Deutschland und die häufigste Frage, die mir gestellt wurde: Was war dein Highlight in Südafrika?

Aber diese Frage kann ich so pauschal gar nicht beantworten. Es war das Gesamtpaket was mich wirklich fasziniert und beeindruckt hat. Und es wirkt immer noch nach… ich fühl mich wirklich gut und es zaubert mir jedes Mal ein Lachen ins Gesicht, wenn ich an meine Zeit in SA denke. Momentan bin ich zufrieden, glücklich und ärgere mich nicht über Kleinigkeiten. Ich weiß, dass dieser Zustand vermutlich nicht ewig anhalten wird, aber bis zum Tag X möchte ich dieses Gefühl noch ein wenig auskosten und genießen 🙂 Weiterlesen