Heimat, Köln
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Über den Dächern des Rheinauhafens

Dies war meine erste Führung im Rahmen der Expedition Colonia.

Treffpunkt war am historischen Kran am Südkai – auch “Herkules” genannt. Verdient hat er sich seinen Namen wegen seiner Tragkraft von 30.000 kg . Auch den Dicken Pitter hat er in der Vergangenheit bereits gehoben.

Zu Beginn ging es hoch auf die Dachterrasse des Restaurants am Südkap. Normalerweise ist diese nur für Feierlichkeiten zu mieten und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Ausblick war schön, wurde aber leider durch eine Verglasung ein wenig getrübt. Der gesamte Rheinauhafen soll 2014 fertiggestellt werden. 50% der Fläche sollen beruflich, 20% für Freizeit und Kultur und 30% als Wohnraum genutzt werden. Die einzelnen Gebäude wurden früher als Silospeicher oder Hafenlager genutzt. Die Grundmauern sind meist noch sehr gut erhalten und wurden mit Elementen aus Edelstahl und Glas modernisiert.

Auch ich als Kölnerin hatte während der Führung einige Aha-Erlebnisse:

  • die senffarbenen Wohnhäuser werden auch “Das Siebengebirge” genannt ( da sieben Giebel auf der Stadtseite)
  • im Bayenturm sitzt die Emma-Redaktion – die Tiefgarage im Rheinauhafen ist die längste Europas (!). Es gibt 30 Zugänge und selbst bei einer Hochwassermarke von 11,30 m ist es dort noch trocken
  • selbst bei einer (Katastrophen-) Hochwassermarke von 11,30 m funktioniert die Strom- und Fernwärmeversorgung noch
  • die Kranhäuser werden von den Kölnern auch “Das Dreigestirn” genannt

Zum Abschluss der Tour fuhren wir auf die 15. Etage von Kranhaus 1 und durften auf der Dachterrasse den grandiosen Ausblick über Köln genießen.

Der Rheinauhafen im Gesamten hat mir sehr gut gefallen. Gerade an so einem sonnigen Tag wie heute ist dies ein wirklich schönes Fleckchen – überall gibt es nette Cafés, Restaurants oder Sitzmöglichkeiten mit tollen Blick auf den Rhein oder die außergewöhnliche Architektur.

Jedem, der etwas mehr über seine Stadt erfahren möchte kann ich nur raten: Mitmachen – unbedingt!

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