Alle Artikel mit dem Schlagwort: Südafrika

Im Krüger Nationalpark…

Nach einer schlaflosen Nacht unterm Moskitonetz ging es heute bereits um 5.30 Uhr los zu unseren ersten Safari.

Schon am Gate begegneten uns die ersten Giraffen und Springböcke. Sogar eine Herde Büffel lag noch müde im Gras. Diese gehören ebenfalls wie Löwe, Elefant, Nashorn und Leopard zu den gefährlichsten Tieren Südafrikas – den Big 5.

Im offenen Jeep machten wir uns auf die Suche. Auf dem ersten Teil der Tour kreuzten Zebras, Giraffen, Springböcke, Gnus, Khudus und jede Menge Vögel unseren Weg. Auf dem ersten Teil der Tour kreuzten Zebras, Giraffen, Springböcke, Gnus, Khudus und jede Menge Vögel unseren Weg. Kurz vor der ersten Pause gab unser Guide auf einmal Gas. Er hatte einen Tipp erhalten, wo sich Löwen aufhielten. Aufregung bei uns … und tatsächlich, sie waren da. Allerdings durch ihr Fell gut getarnt und sehr schwer zu entdecken. Durch den Zoom der Kamera konnte ich sie dann aber doch erspähen – Wahnsinn! Weiterlesen

Guten Morgen Afrika

Sanibona Africa.

Die letzten Tage vor der Abreise war wirklich noch sehr viel zu tun und je näher die Abreise kam, desto nervöser wurde ich. An der Passkontrolle fragte mich der Zollbeamte wohin ich denn reise. Ja wohin denn? Mein Kopf war leer und es dauerte gefühlte 10 Sekunden bis ich ihm eine Antwort geben konnte. Ausreisen durfte ich zum Glück trotzdem 🙂

Der Flug war auch ganz ok. Selbst der Sitzabstand war ausreichend, so dass es nicht ganz so eng war. Allerdings war es so warm in der Maschine, dass ich nicht wirklich gut schlafen konnte. Zum Glück hatte ich mit meinem Sitznachbarn, Pablo aus Malaga, jemand nettes, mit dem man sich unterhalten konnte.
In Johannesburg angekommen, warteten wir kurz auf den Rest der Gruppe, der aus München kam und dann ging es los..
Total übermüdet fuhren wir nach Soweto, um uns per Fahrrad einen Teil des größten Townships anzuschauen. Dorthin zu fahren um sich die Armut der Menschen anzuschauen behagte mir so gar nicht. Dieses Gefühl änderte sich jedoch schnell. Trotz Armut machen die Menschen dort einen sehr glücklichen Eindruck und waren mehr als freundlich zu uns. Die Kinder kamen zu uns und sagten: “Shoot me” – unser Guide hatte uns vorher informiert, dass die Kinder natürlich nicht erschossen werden wollen, sondern eine riesen Freude daran haben fotografiert zu werden und dann das Foto auch gezeigt zu bekommen.

Der erste Abend endete dann mit einem leckeren Essen, mit typisch afrikanischer Liveband und einem afrikanischen Bier.

Nachdem ich heute wieder ausgeschlafen bin, kann ich endlich sagen: Ich bin angekommen 🙂

Das Reisetagebuch

… wie, was und wo?!

Bereits seit ein paar Tagen mache ich mir Gedanken darüber, wie ich meine Erlebnisse in Südafrika am Besten festhalte. Drei Wochen voller Eindrücke sind eine lange Zeit und vermutlich hab ich auch nicht jeden Tag Zeit und Lust was in meinem Blog zu schreiben. Fraglich ist auch ob es überhaupt überall eine funktionierende Internetverbindung gibt. Trotzdem will ich gern meine Erlebnisse irgendwie festhalten, um sie dann später in einen Reisebericht zusammenzufassen.

Ich hatte über Notizen oder Sprachmemos auf dem iPhone nachgedacht. Geht das iPhone allerdings verloren, dann sind auch alle meine gesammelten Daten weg. Eine andere Überlegung ist alles per Email an mich selber zu versenden.. Aber auch diese Variante finde ich nicht wirklich optimal. Weiterlesen

Oh mein Gott! Bald geht es los nach Südafrika!

Nur noch 50 Tage !!!

In knapp 7 Wochen werde ich hier während meiner Mittagspause sitzen und vor Vorfreude und Nervosität platzen. Mir gehen jetzt schon so viele Dinge durch den Kopf, die ich noch nachschauen, aufschreiben und erledigen muss. Notiz an mich: Eine Liste muss her, damit ich auch ja nichts vergesse!

Ich kann es mir immer noch nicht richtig vorstellen, dass ich bald dort sein werde. Irgendwie ist das alles noch unbegreiflich. Ich fahre nach Südafrika? Nee, ich doch nicht … ach so doch – schließlich habe ich ja selbst gebucht 🙂

Selbst die Outdoorausrüstung ist dank meiner lieben Kollegen nun fast komplett. Ein Tropenhut, ein Fernglas, und sogar ein Moskitonetz nur für den Kopf haben Sie mir geschenkt. Eigentlich wollte ich ein Foto mit dem Ding machen, aber das sieht echt zu peinlich aus 😉
Ansonsten erwische ich mich aktuell oft dabei, wie ich gedanklich schon meinen Koffer packe. Was nehm ich bloß mit, was ist leicht und trocknet schnell? Meist passiert das im Stau , morgens beim Zähneputzen oder beim Sport … schon witzig irgendwie.

Ich hab mir überlegt, dass ich mir demnächst mal einen Südafrika-Tag mache. D.h. die Geschenkgutscheine im Outdoorladen verprasse, sämtliche noch fehlende Infos zusammensuche, Bilder gucke und einfach meine Vorfreude genieße.

Glaube ich hatte bereits erwähnt, dass ich mich riiiieeeeesig freue, oder ?! ;-))

Bunte Pillen – Malariaprophylaxe

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… meine Damen und Herren, heute präsentieren wir: Malarone – die Malariaprophylaxe.

Wirkliche Einigkeit besteht ja nicht, ob man die Malariatabletten benötigt oder nicht, bzw. ob man sie einnehmen muss oder nur als Stand-by Medikament dabei haben soll.
Da ich aber zu den Schissern gehöre, habe ich für mich entschieden, die Tabletten für den Aufenthalt im Malariagebiet einzunehmen. Gefährdet sind die Gebiete im Norden rund um den Krüger Nationalpark. Heißt, ich werde die Tabletten zwei Tage vor Einreise in dieses Gebiet und noch sieben Tage danach einnehmen. So bekomm’ ich nicht gleich bei jedem Mückenstich Panik an Malaria zu erkranken.

Ab heute werde ich dann drei Tage lang testen, ob ich Malarone vertrage. Schließlich will ich mir nicht den Urlaub durch auftretende Nebenwirkungen vermiesen – die sind laut Beipackzettel nämlich nicht ohne. Hoffe aber mal es liest sich schlimmer als es ist. Drückt mal die Daumen 🙂

Nachtrag: Ich habe die Tabletten nicht genommen, da ich daheim Bacuhschmerzen von Malarone bekommen habe. Ich habe stattdessen immer darauf geachtet, dass ich mit Mückenschutz eingecremt war und Abends lange Klamotten getragen.

aufregung die zweite…

… mensch, was bin ich aufgeregt!

Nach zwei Nächten des Überschlafens und des Zweifelns hab ich mich dazu entschieden in Kapstadt zu verlängern – Und das allein!

Meine Reisekollegin ist leider abgesprungen. Da ich die Idee aber so grandios fand, habe ich hin und her überlegt  und letztendlich beschlossen: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also werde ich mir allein ein paar tolle Tage in Kapstadt machen – zu sehen gibt es ja genug 🙂 Und wer weiß, vielleicht verlängert ja doch noch einer der anderen Mitreisenden.

Aktuell kann ich meinen Mut selbst noch gar nicht fassen 🙂 Aber die einzigen Antworten auf meine Zweifel sind momentan:

  • Du ärgerst Dich, wenn Du es nicht machst.
  • Südafrika ist nicht das Ende der Welt.
  • Irgendwie wirst Du eventuelle Probleme schon bewältigen.

Ich genieße also weiterhin meine Vorfreude 🙂

aufregung…

… vielleicht sind noch zwei Verlängerungstage in Kapstadt drin *freu*

Eine Mitreisende hat mich gefragt, ob ich Lust habe mit Ihr noch zwei Tage in Kapstadt zu verlängern. Und wie ich eben bin, finde ich diese Idee grandios!

Nun habe ich gerade mit dem Reisebüro gesprochen und auch von deren Seite wäre die Verlängerung noch möglich. Jetzt muss ich nur nochmal mit der Reisekollegin sprechen, ob die nun auch wirklich die Verlängerung bucht. Und wenn das alles nicht zu teuer wird, na dann mach ich noch zwei Tage länger Kapstadt unsicher – es bleibt also spannend 🙂

Betthupferl, die Cholera Impfung

Heute werd ich mir ein besonderes Betthupferl “gönnen”, um hoffentlich während der Reise von Montezumas Rache verschont zu bleiben.

Die Cholera Impfung schützt nämlich auch vor vielen Arten von Montezumas Rache. Die Impfung macht also Sinn, denn ich suche lieber die Big 5 als das nächste Klo 😉

Drückt mir mal die Daumen, dass nur Magengeräusche als Nebenwirkung auftreten .. Die anderen sind nicht so nett 🙂 Aber auch nicht wirklich gefährlich, nur unangenehm.. jetzt bitte keine Angst, ich werde nicht detailliert berichten, wie es war 🙂  – Gute Nacht!