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7 auf einen Streich – Wanderung in der Fränkischen Toskana

 

W E R B U N G – Erlebnisbericht zum VGN Freizeit-Tipp

 

Familiengeführte Gasthöfe, Brauereien und Bierkeller, historische Fachwerkhäuser sowie die sanfte Hügellandschaft der Fränkischen Toskana. Das alles könnt ihr auf dem VGN Freizeit-Tipp „7 auf einen Streich“ erleben.

Wer Genuss und Natur gerne miteinander verbindet, für den ist dieser VGN Freizeit-Tipp genau das Richtige.

Die Region Fränkische Toskana

Fränkische Toskana nennt man die Region um die Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf im Landreis Bamberg. Und warum nennt sich die Region Fränkische Toskana?

Der Name geht auf den Bamberger Poeten Gerhard C. Krischker zurück, der in seinen Geschichten von seinen Ausflügen ins Ellertal berichtete. In seinem Buch >Meine Fränkische Toskana – Das Ellertal< schreibt er dazu ziemlich passend:

>>Schon beim Gedanken an das Ellertal bekomme ich glänzende Augen und im Geiste sehe ich gleich eine saft gewellte Landschaft, Obstbäume, die Akzente setzen. Ich denke an das köstliche Bier, an Preßsack und Ziebeläskäs, an den unentbehrlichen, glasklaren, hausgebrannten Zwetschgenschnaps, bis mir das Wasser im Munde zusammenläuft und die nächste Fahrt in´s Ellertal nur noch eine Frage des „Wann“ ist. <<

Seit dem Jahr 2005 nennt sich die Region nun Fränkische Toskana und steht für fränkischen Genuss, familiäre Betriebe und entschleunigende Natur.

 

Anreise in die Fränkische Toskana

Die Anreise mit dem VGN gestaltet sich wirklich einfach, da die Region über die Bahnhöfe Strullendorf und Bamberg sehr gut an das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel angebunden ist. Von Nürnberg aus fahren stündlich zwei Regionalbahnen Richtung Bamberg. Alternativ kannst Du auch die S1 nach Bamberg nutzen.

In Bamberg steigst Du dann in den Fränkische Toskana-Express (Linie 970) und fährst bis Tiefenellern. Hier ist der Startpunkt Deiner Genusswanderung in der Fränkischen Toskana.

Von Nürnberg aus bist Du ca. 95 Minuten bis Tiefenellern unterwegs.

Möchtest Du die Wanderung verkürzen, so kannst Du auch schon in Lohndorf, Melkendorf, Geisfeld oder Roßdorf am Forst aus- oder wieder einsteigen.

Die Anreise mit den Öffis finde ich bei Genusswanderungen, bei denen Bier und Wein im Spiel sind, immer sehr praktisch. So komme ich auch ohne Auto bequem nach Hause 😉 Das hat mir schon bei unserer Weinwanderung sehr gefallen!

 

Welches VGN-Ticket kannst Du nutzen?

Ich empfehle Dir das TagesTicket Plus. Es gilt für einen ganzen Tag und Du kannst so viele Fahrten im Geltungsbereich machen, wie Du möchtest. Es gilt für 1-6 Personen, wobei max. zwei davon über 18 Jahre alt sein dürfen. Alternativ kann man jede Person auch durch ein Fahrrad ersetzen.

Kaufst Du das TagesTicket Plus an einem Samstag, ist der Sonntag direkt inklusive. Einen Tag (Wochenende) VGN fahren so oft Du willst, mit wem Du willst und wohin Du willst!

 

Wanderung „7 auf einen Streich“ in der Fränkischen Toskana

Wir starten unsere Wanderung in Tiefenellern und uns fällt sofort die Brauerei Hönig ins Auge. Seit 1778 ist sind Brauerei und Gasthof bereits in Familienbesitz. Früher befand sich auf dem Grundstück eine alte Posthaltestelle, an der die Pferde umgespannt wurden. So konnten sie die Kutschen mit voller Kraft den Tiefenellerner Berg hinauf ziehen.

Da ich bereits zuvor einmal das leckere Bier hier probieren durfte, starten wir unsere Wanderung ohne eine Einkehr.

Die heutige Strecke verläuft größtenteils parallel zum 13-Brauereien-Weg, so dass wir uns gut an dem Wegzeichen orientieren können. Der Weg führt uns zunächst leicht bergauf und schon nach kurzer Zeit lassen wir Tiefenellern hinter uns.

Über Feldwege geht seicht bergauf und bergab, immer mit einer wunderbaren Aussicht auf die umliegende Landschaft und die kleinen Dörfer der Fränkischen Toskana.

Nach nicht mal 3 Kilometern erreichen wir die Brauerei Reh am Ortseingang von Lohndorf. Der Familienbetrieb in vierter Generation besteht seit mehr als 100 Jahren und braut seine Landbiere mit eigenem Bergquellwasser. Wie praktisch, dass man hier am Samstag bereits ab 7.30 Uhr ein gut gekühltes Bier probieren kann.

Nachdem unser Flüssigkeitshaushalt wieder aufgefüllt ist, wandern wir weiter entlang der Hauptstrasse. In Lohndorf selbst müssen wir immer mal wieder anhalten, da ich so einige schöne Fotomotive entdecke.

Kurz nach dem Ortsausgang folgen wir der Wegmarkierung des 13-Brauereien-Weges den Hügel hinauf und in den Wald hinein. Am Sängerehrenmal biegen wir ab und der Weg führt uns jetzt hinunter nach Melkendorf.

Nach weiteren 2,5 Kilometrn erreichen wir Geisfeld.  Der kleine Ortsteil von Strullendorf wirkt durch seine vielen Fachwerkhäuser absolut idyllisch und bietet ebenfalls viele Fotomotive.

 

 

Wir haben Glück und der Flaschenverkauf im Hof der Brauerei Krug ist geöffnet (Samstags bis 11 Uhr). Wir setzen uns auf die Bank im Innenhof und erfrischen uns mit einem leckeren Lagerbier.

Gut gelaunt wandern wir danach weiter und erreichen kurze Zeit später den Griesskeller (Samstags ab 14 Uhr geöffnet). Das Areal ist wunderschön am Feld und unter Bäumen gelegen. Besonders abends, wenn alles beleuchtet ist, stelle ich es mir sehr schön hier vor.

 

Flaschenverkauf im Innenhof

Flaschenverkauf im Innenhof

 

Kurz darauf erreichen wir schon Roßdorf am Forst, wo die nächste Einkehrmöglichkeit, der Roßdorfer Felsenkeller, auf uns wartet. Leider hat der Keller heute geschlossen, so dass wir nach einer kurzen Stippvisite weiter wandern.

Der Weg führt uns über Felder und erneut in den Wald hinein. Die nahe gelegene Autobahn ist hier leider nicht zu überhören und wird im weiteren Wegverlauf von uns auch unterquert. Zum Glück ist es nur ein kurzes Stück und sobald wir den schattigen Waldweg hinunter gehen, verstummt auch der Lärm der Autobahn.

 

Roßdorfer Felsenkeller

Roßdorfer Felsenkeller

Einkehr im Schwanenkeller

Einkehr im Schwanenkeller

 

Kurz vor dem Ortseingang Strullendorf gönnen wir uns im Schwanenkeller ein deftiges Essen.   Currywurst mit Pommes und dazu ein kaltes Kellerbier – herrlich! Satt und zufrieden von den vielen Genussmomenten spazieren wir die letzten 15 Minuten vom Schwanenkeller zum Bahnhof Strullendorf.

 

Fazit

Diese wirklich leichte Wanderung bietet sich hervorragend für eine Wanderung mit Freunden an. Es gibt unterwegs so viele Einkehrmöglichkeiten bei familiären Brauereien und Gasthäusern.    Das macht einfach Spaß!

Lediglich eine genaue Wegmarkierung habe ich ab und an vermisst. Daher ist es hilfreich Euch vorab die genaue Route herunterzuladen oder die Broschüre des VGN zum Navigieren zu nutzen. Dort ist der Wegverkauf nämlich sehr detailliert beschrieben und Verlaufen quasi unmöglich.

Wie steht es auf der Seite der fränkischen Toskana so schön: „Die Wanderung könnte auch heißen: Der 7. Himmel für aktive Bierfans!“

In diesem Sinne, viel Freude beim Nachwandern!

 

7 auf einen Streich - VGN Freizeit-Tipp

Strecke 16 Km – 230 HM

Start: Tiefenellern (Ort)

Ende: Strullendorf Bahnhof

Die genaue Route findest Du bei Komoot unter 7 auf einen Streich – VGN Freizeit-Tipp . Die ausführliche Wanderbeschreibung mit vielen weiteren Infos kannst Du dir auf der VGN-Seite herunterladen 

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