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Eine Tour für Genießer – Weinwanderung im Weinparadies Franken

W E R B U N G – bezahlte Kooperation

 

So vielfältig wie die heimischen Frankenweine, sind auch die Ortschaften des Weinparadieses Franken am Westrand des Naturparks Steigerwald. Egal, ob Weinfest, Weinwanderung oder einfach nur eine gemütliche Einkehr in einer der vielen Heckenwirtschaften, hier bleibt für Genießer kein Wunsch offen.

Das Weinparadies Franken

Insgesamt haben sich sieben Orte in Mittel- und Unterfranken zum Weinparadies Franken zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie den Besuchern die Vielfalt der Region sowie die  ihrer Weine näher bringen.

Die vielen Wanderwege führen die Besucher durch traumhafte Weinberge, schattige Wälder sowie durch die vielen kleinen Orte der Region mit ihren zahlreichen Einkehrmöglichkeiten. Ebenfalls in einem Gemeinschaftsprojekt stellen die Winzer übrigens Ihren eigenen Wein her.  Der „Paradieswein“ wird aus Müller-Thurgau-Trauben hergestellt und insgesamt sind 14 Winzerbetriebe an der Herstellung beteiligt. Wer Geschmack an dem frischen, leichten Wein findet, kann ihn bei jedem der 14 Winzer erwerben. Stilecht natürlich in der für Franken typischen Bocksbeutelflasche.

Anreise

Das Weinparadies ist sehr gut mit dem ÖPNV des VGN erreichbar, so dass das Auto getrost daheim bleiben kann. So lässt sich unbeschwert das ein oder andere Glas Wein unterwegs verkosten.

Vom 01.05. bis 01.11.  gibt es am Wochenende und an Feiertagen den Bocksbeutelexpress, die Linie 109 des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), der zwischen den Bahnhöfen Iphofen und Uffenheim pendelt. Der Shuttlebus bringt die Besucher in alle Dörfer des Weinparadieses. So bleiben alle Wanderer auch unterwegs flexibel und können ihre Wanderung spontan verlängern oder verkürzen.

Wir haben ab Nürnberg den RE 10 genommen und sind dann am Bahnhof Iphofen in den Bocksbeutelexpress umgestiegen. Insgesamt haben wir ca. 80 Minuten für die Anreise benötigt.

Weinwanderung

In Hüttenheim angekommen werfen wir zunächst einen kurzen Blick in die Kirchenburg, die ich bereits bei meiner Wanderung auf dem Weinparadiesweg entdeckt habe.

In Franken gibt es einige dieser Kirchenburgen zu besichtigen, da die Region immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht wurde.

Als wir den Ortsrand von Hüttenheim erreichen, steigt der Weg leicht an. Wir wandern durch malerische Weinberge und erahnen schon die schöne Aussicht, die uns an unserem nächsten Wegpunkt, dem Tannenberg, erwarten wird. Bereits beim Anstieg entdecken wir das Gipfelkreuz mit der hölzernen Sitzgruppe, die zu einer kleinen Pause einlädt. Der Blick auf die Weinberge und die sich hinduchrschlängelnden Wege ist wunderschön. Schon jetzt ein super Start in unseren (Wander-) Tag.

 

Nach ca. 5 km biegen wir auf einen schmalen Weg ab und steigen zu einer kleiner Hütte empor. Was uns erwartet ist wirklich paradiesisch:

Auf der kleinen Veranda ist für uns liebevoll der Tisch eingedeckt und eine Vielzahl an regionalen Köstlichkeiten steht für uns bereit.

Frischkäse, Schinken, Obst, verschiedene Brotsorten – alles was das Herz begehrt. Dazu probieren wir einen trockenen Rotling sowie den Weiswein „Sommerlaune“ vom Winzerhof Gümpelein. Das Glas „Sommerlaune“ schmeckt herrlich erfrischend und auch der selbstgeräucherte Schinken begeistert uns. Wir sind wirklich hin und weg von diesem auußergewöhnlichen Picknick. Wir lassen uns die regionalen Leckereien schmecken, genießen den Moment, die Aussicht und vergessen den Alltag komplett. Ein wahrer Glücksmoment, an den ich auch jetzt noch voller Begeisterung zurück denke.

 

Wer ebenfalls mal dieses fantastische Picknick erleben möchte, der kann dies über den Winzerhof der Familie Gümpelein buchen.

Auch wenn wir es an der kleinen Hütte ewig ausgehalten hätten, wandern wir weiter. Weiterhin säumen Weinreben unseren Weg. Noch satt von unserem Picknick lassen wir die Weinparadiesscheune im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Wer hier Rast macht,  kann den Paradieswein probieren und sich durch die regionale Küche verwöhnen lassen.

Kurz hinter der Weinparadiesscheune biegen wir auf einen schmalen Pfad ab, der uns zur Kunigundenkapelle führt. Die Mauerreste der Kapelle stammen aus der Zeit um 1500. Der Bau war der Ersatz für eine ältere Kapelle an gleicher Stelle. Viele Wanderer steigen aufgrund der schönen Weitsicht hier hinauf. Und auch wir halten kurz Inne und machen Bilder. Die historischen Infos lesen wir in der VGN Broschüre zu diesem Freizeittipp nach.

 

Für uns geht es heute aber noch weiter hinauf. Der Weg zum Aussichtsturm auf dem Kapellberg ist die steilste Wegstrecke auf unserer heutigen Wanderung. Naturnah verläuft sie über einen verwurzelten Pfad hinauf zum Aussichtsturm. Der Turm ist von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen zwischen 13 Uhr und 17 Uhr geöffnet.

Wir öffnen die Türe und steigen die knarzenden Holzstufen empor zur Aussichtsplattform. Von oben blicken wir über die Baumkronen hinweg auf die mittelfränkischen Weinberge.

 

Das letzte Wegstück wandern wir auf dem Steigerwald Panoramaweg. Über schattige Waldwege geht es gemütlich weiter bis wir am Horizont unser Ziel entdecken: Schloss Frankenberg.

„Ein Bild wie aus einem Märchen: Über der weiten, sanft geschwungenen Hügellandschaft südwestlich des Steigerwalds erhebt sich Schloß Frankenberg. Mit mittelalterlichen Türmen wie eine verwunschene Ritterburg, flankiert von steilen Weinbergen.“ Das lese ich es auf der Website des Schlosses und finde es absolut passend. Die Lage ist wunderschön und die Panoramaterrasse lädt mit ihrer traumhaften Aussicht zum längeren Verweilen ein.

Moderne trifft im Schloss nun auf alten Glanz. Die Renovierungsarbeiten des neuen Besitzers haben sich definitiv gelohnt. Neben eigenem Wein, bietet das Restaurant Amtshaus seinen Gästen klassische Fränkische Küche sowie köstlichen Kuchen an.

Gut, dass die Fahrtzeiten des Bocksbeutelexpresses bis 20:22 Uhr ausgeweitet wurden, so können wir unseren Tag gemütlich bei einer Flasche des hauseigenen Weines ausklingen lassen.

 

Die VGN Freizeittipps

Wie ihr wisst, habe ich mir für meine Wanderausflüge vorgenommen nachhaltiger unterwegs zu sein. Besonders gut, geht das tatsächlich mit dem Angebot des VGN. Denn die Busse der Freizeitlinien haben mich bisher immer in das noch so kleinste Dorf gebracht. So manches Highlight war bei den Fahrten meist auch das sehr nette Fahrpersonal, welches oft zu einem kurzen Schwätzchen aufgelegt war und die ein oder andere Anekdote zum Besten gab. Besonders morgens, wenn noch nicht so viele Fahrgäste an Bord waren.

Auf der Website des VGN findet ihr zusätzlich jede Menge Inspiration für Eure Mikroabenteuer in der Region. Wandern, Radfahren oder lieber eine Städte- und Genusstour? Die Freizeittipps sind wirklich vielfältig und für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Einfach eine Tour aussuchen, Fahrt planen, die Tourenbeschreibung downloaden oder ausdrucken und los geht´s!

Viel Spaß beim Entdecken der Region.

Bitte beachtet: Die Freizeitlinien verkehren vom 01.05.-01.11. , in der übrigen Zeit fahren nur die regulären Verbindungen. Daher informiert Euch am besten bevor ihr losfahrt.

 

Infos zur Wanderung

 

Wanderung im Weinparadies Franken
Strecke 10 Km - 300 HM

Startpunkt: Hüttenheim Marktplatz

Ende: Schloss Frankenberg

Alle Heckenwirtschaften und Einkehrmöglichkeiten sind bis 31.10. geöffnet. Wenn ihr zu einer anderen Zeit im Weinparadies unterwegs seid, informiert Euch einfach vorab nochmal.

Alle Infos und die genaue Route findest Du bei Komoot unter Wanderung im Weinparadies Franken – VGN Freizeittipp.

 

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