Franken
Schreibe einen Kommentar

Franken – Genusswanderung auf dem Weinparadiesweg

W E R B U N G – bezahlte Kooperation

 

Wandern, Wein und kulinarische Genüsse warten an diesem Wochenende im Weinparadies Franken auf mich. Und wie bereits auf der Natur und Technik Radtour im Landkreis Roth, bin ich auch heute wieder nachhaltig mit den Öffis unterwegs, da die Wanderung eine Tour des VGN-Bahnsommers 2020 ist.

Das Weinparadies Franken

Seit dem Jahr 2000 bilden sieben Ortschaften am Fuße der Steigerwaldausläufer Weigenheimer Kapellberg, Frankenberg, Scheinberg, Bullenheimer Berg und Hüttenheimer Tannenberg das Weinparadies Franken.

Die Region bietet viele Wander- und Einkehrmöglichkeiten, so dass jeder Besucher mit Sicherheit eine für Ihn passende Tour findet. Bekannt ist die Region für ihre gemütlichen Heckenwirtschaften sowie die Vielzahl an Weinfesten.

Anreise

Anreisen könnt ihr ganz bequem per ÖPNV. Von Nürnberg benötigt Ihr mit der Bahn inkl. der Weiterfahrt mit dem Bocksbeutel-Express nur etwas mehr als eine Stunde. Ein weiterer Vorteil: Ihr könnt ohne schlechtes Gewissen den ein oder anderen Wein probieren 😉

Ihr kennt den Bocksbeutel-Express noch nicht?

Die Buslinie verkehrt bereits seit mehr als 15 Jahren im Weinparadies. Von Mai bis Ende Oktober bringt er Euch von den Bahnhöfen Iphofen oder Uffenheim in die Ortschaften des Weinparadies Franken.

Bocksbeutel-Express

Bocksbeutel-Express

 

Die Fahrtzeiten sind an die Ankunftszeiten der Züge angepasst, so dass ich ohne lange Wartezeiten umsteigen konnte. Bei Fragen Fragen zur Anreise oder Auswahl des passenden Tickets steht Euch das nette VGN-Team gerne unter info@vgn.de mit Rat und Tat zur Seite.

 

Wanderung auf dem Weinparadiesweg

Die Kombination aus Wein und Wandern in Verbindung mit dem traumhaftem Spätsommerwetter verspricht einen tollen Tag.

Gut gelaunt steige ich in Reusch aus dem Bocksbeutel-Express. Nach einem kurzen Stück durch das kleine Örtchen erreiche ich die Taubenlochhütte. Hier biege ich ab und folge dem Wegschild des Weinparadiesweges – der grünen Traube auf weißem Grund.

 

Schon von Weitem sehe ich auf einem Hügel Schloss Frankenberg. Das Schloss wird aktuell aufwändig saniert, so dass es leider bei meinem Besuch nicht allzuviel zu besichtigen gibt. Es soll ein Ambiente geschaffen werden, in dem sich Weinbau und nachhaltige Landwirtschaft mit Tradition und Kultur einzigartig verbinden. Klingt spannend, so dass ich bestimmt einmal wieder kommen werde.

Die weitere Strecke führt direkt durch die Weinberge und ist einfach wunderschön. Anders kann ich es nicht beschreiben. Die Weinlese hat bereits begonnen, so dass ich das ein oder andere Mal stehen bleibe und das Treiben beobachte.

Die Aussichten auf die nähere Umgebung ist herrlich. Und da die Strecke über mehrere Weinberge verläuft, ändert sich diese Aussicht auch immer wieder. Ich bin happy!

 

Vom Weinparadiesweg mache ich einen kurzen Abstecher zur Kunigundenkapelle. Die Kirchenruine am Bullenheimer Berg  ist steinernes Zeugnis einer Legende, nach der sich die Kaiserin Kunigunde mit ihrem Gefolge vor etwa 1.000 Jahren hier im Wald verirrt hat. Das Glockengeläut aus dem Tal soll ihnen die Orientierung gegeben haben. Und aus Dankbarkeit für die Rettung ließ Kunigunde die Kapelle errichten.

Der kurze Aufstieg lohnt auch hier erneut: Der Ausblick begeistert mich erneut und ich mache eine kurze Rast, um diesen Moment ausgiebig zu genießen.

Mein Magen knurrt und ich schaue mir kurz den weiteren Streckenverlauf auf der Komoot App an.  Ich freue mich innerlich! Es sind keine 500 Meter bis ich einkehren kann. *Vorfreude*

 

Genau auf der Grenze zwischen Unter- und Mittelfranken idyllisch zwischen Wald und  Weinbergen liegt die Weinparadiesscheune. Ich ergattere einen schattigen Platz auf der Veranda. Nach einem Blick in die Speisekarte,  entscheide ich mich für frische Pfifferlinge mit Semmelklößen und ein Glas Weissburgunder. Mhhh, das schmeckt so gut. Wandern, Wein und kulinarischer Genuss – ich lieb´s jetzt schon! 🙂

Die Weinparadiesscheune serviert  fränkischen Spezialitäten,  Brotzeiten sowie Weine aus der Region.  Auch die Naschkatzen kommen nicht zu kurz.  Die Auswahl an Kuchen und Torten ist groß und sieht verdamt lecker aus. In meinen Magen passte an diesem Tag allerdings nichts mehr hinein.

Um zeitig zur Abfahrt des Bockbeutel-Expresses in Hüttenheim anzukommen wandere ich weiter.

 

Nächstes Ziel: Die Besteigung des Tannenbergs. Kurzzeitig geht es steil bergauf. Aber die Steigung ist selbst für ungeübte Wanderer absolut machbar und der Ausblick von Oben entschädigt für die kleine Anstrengung.

Die Sonne färbt die umliegenden Weinberge in ein wahnsinnig tolles Licht, so dass ich am Gipfelkreuz stehe und einfach nur diesen kleinen Glücksmoment genieße.

Beschwingt vom Ausblick (und dem Glas Wein) geht es hinab nach Hüttenheim. Kurz vor dem Ortseingang mache ich noch einen Halt am Kneippbecken und gönne meinen Füßen nach knapp 15 km eine kurze Erfrischung! Was tut das gut 🙂

Am Marktplatz von Hüttenheim angekommen habe noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Bocksbeutel-Expresses. Ich entscheide mich für einen Mini-Spaziergang durch die Kirchenburg.

Reichere Städte konnten sich früher mit riesigen Stadtmauern schützten. Kleinere Gemeinden konnten sich dies oft nicht leisten, so dass  in vielen Dörfern die Kirchen zu Kirchenburgen ausgebaut wurden. Hier konnten sich die Bewohner bei Angriffen in Sicherheit bringen.

In Franken gibt es einige dieser Kirchenburgen zu besichtigen, da die Region immer wieder von kriegerischen Auseinandersetzungen heimgesucht wurde.

 

Bis zur Abfahrt mache ich es mir auf der Sitzbank unter dem großen Baum am Marktplatz bequem und lasse den Tag nochmal Revue passieren.

Ein erlebnisreicher Wandertag, wie ich ihn mag. Angefangen beim netten Gespräch mit dem Busfahrer in der Früh, dem Weg direkt durch die Weinberge bis zur Einkehr in die Weinparadiesscheune bei strahlendem Sonnenschein. Einfach wunderbar!

Welches Ticket eignet sich für den Ausflug?

Ich empfehle Euch das TagesTicket Plus. Es gilt für einen ganzen Tag und ihr könnt so viele Fahrten im Geltungsbereich machen, wie ihr möchtet. Es gilt für 1-6 Personen, wobei max. zwei davon über 18 Jahre alt sein dürfen. Alternativ kann man jede Person auch durch ein Fahrrad ersetzen.

Kauft ihr das TagesTicket Plus an einem Samstag, ist der Sonntag direkt inklusive. Einen Tag (Wochenende) fahren so oft ihr wollt, mit wem ihr wollt und wohin ihr wollt! Klingt super, finde ich!

Auch das SchönerWochenendTicket oder das Bayernticket könnt ihr für die Fahrt mit dem Bocksbeutel-Express nutzen.

Alle drei Tickets bringen Euch von daheim ins Weinparadies und nach einem erlebnisreichen Tag auch wieder zurück.

 

Sei selbst beim VGN Bahnsommer dabei!

Du bist neugierig auf die Abenteuer des Bahnsommers geworden? Dann nichts wie los! Auch ich bin die kommenden Wochen weiterhin auf den VGN-Bahnsommertouren unterwegs und werde über meine Erlebnisse berichten.

Falls Du nicht alleine losziehen magst, sondern lieber mit anderen zusammen eine der Touren erleben möchtest, dann nimm doch an einer der Communitytouren teil. Alles dazu findest Du unter VGN-Bahnsommer.

Ganz neu ist in diesem Jahr die Komoot Challenge. Für alle gemachten VGN Bahnsommer Touren erhälst Du Punkte und kannst einen von vielen tollen Preisen gewinnen. Wichtig: Den VGN als Mitwanderer taggen.

Jetzt wünsche ich Euch ganz viel Spaß im Bahnsommer 2020 und freue mich, wenn wir uns vielleicht unterwegs einmal begegnen.

 

Infos zur Wanderung

Startpunkt: Reusch, Bushaltestelle

Ende: Hüttenheim Marktplatz, Bushaltestelle

Einkehrmöglichkeit: Weinparadiesscheune, mehrere Lokalitäten in Hüttenheim

Alle Infos findest Du bei Komoot unter Weinparadiesweg – VGN Sommerchallenge  

Ebenfalls für Dich interessant?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.